Wahrscheinlichkeitstheorie - 18.10.2007
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Wir waren dabei, den Satz 1.9 zu beweisen.
erfüllt die Eigenschaften (i) – (iii) aus Satz 1.9. Dann gibt es ein W-Maß μ auf
, sodass
.
Wir haben Satz 1.9 bewiesen, falls Satz 1.9 stetig ist.
F beliebig:
d.h. μ auf
definiert. μ ist σ-additiv auf
(Hier haben wir vermutet, dass F stetig ist.) Dann: Satz von Carathéodory anwenden.
Lemma 1.10
Sei
eine Funktion und erfülle die Eigenschaft (i) – (iii). Dann lässt sich F schreiben als
wobei
, c1 + c2 = 1,
erfüllen die Eigenschaften (i), (ii), (iii), F1 ist stetig und F2 hat die Form:
wobei
die Indikatorfunktion ist und definiert ist als:
wobei
.
Weiter im Beweis 1.9
Sei F wir in Satz 1.9. Nach Lemma 1.10 kann F geschrieben werden als
-
mit
wie in Lemma 1.10.
Falls
, schon erledigt. Also
Definiere
für alle
Dann ist
ein Wahrscheinlichkeitsmaß auf
(dann auch auf
)
-
für alle
-
paarweise disjunkt
-Additivität
![]()
disjunkt
![]()
paarweise, disjunkt
![]()
Fall c1 = 0
c2 = 1, d.h. F = F2. Dann sei μ = μ2, und damit erledigt.
Fall c1 > 0,c2 > 0
F1 erfüllt Vorraussetzung von Satz 1.9 und ist stetig. Daher wissen wir schon, dass es ein W-Maß auf
gibt mit:
Nach den gerade vorher überlegten Dingen zu F2 gibt es das vorhandene W-Maß μ2 auf
mit
,
Definiere:
- μ(A) = c1μ1(A) + c2μ2(A).
-Additivität
disjunkt
paarweise, disjunkt
