Wahrscheinlichkeitsrechnung 2 - Zettel 5
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Angabe: media:Wahrscheinlickeitsrechung2_Zettel5.pdf
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Beispiel 28 - Lösung aus der Übung
Eine Urne enthält
schwarze,
weiße und
rote Kugeln.
Kugeln werden ohne Zurücklegen aus der Urne ausgewählt.
Geben Sie die gemeinsame Verteilung der gezogenen Kugeln (schwarz, weiß, rot) an
Im univariaten Fall ist das obige Problem durch eine de:Hypergeometrische Verteilung zu lösen. Kurz zur Wiederholung:wobei
die Gesamtanzahl
die Anzahl der ausgezeichneten Elemente
die Größe der Stichprobe und
die Anzahl der Elemente in der Stichprobe Obiges ist folgendermassen zu interpretieren:
Anzahl der Möglichkeiten
aus
auszuwählen usw. Meine Verallgemeinerung für den multivariaten Fall schaut so aus
wobei
die Gesamtanzahl
Größe der Stichprobe und
und
wie in der Angabe
die Anzahl der schwarzen Elemente in der Stichprobe
die Anzahl der weißen Elemente in der Stichprobe
die Anzahl der roten Elemente in der Stichprobe
Geben Sie die gemeinsame Verteilung der Anzahl der schwarzen und weißen Kugeln an
Geben Sie die Randverteilung der Anzahl der gezogenen weißen Kugeln an
Alternativ geht auch![]()
und
![]()
und heisst Vandermonde Summation
Beispiel 29
Erklärung für die Multinominalverteilung anhand einer Urne:ist die Wahrscheinlichkeit eine Kugel mit Farbe
zu ziehen.
ist Anzahl der Kugeln mit Farbe
.
Gesucht ist die Kovarianz und Korrelation.
Wichtig: Das untere ist die Summe der Wahrscheinlichkeitsfunktion einer multinomialverteilten Zufallsvariable mitElementen pro Gruppe.
![]()
![]()
Beispiel 30
und
Die unbedingte Verteilung von
ist mit
bzw.
gegeben. Achtung:
fängt nicht bei 0, sondern bei
an, weil
gelten muss.
Bevor wir weiter tun, rufen wir uns den de:Binomischer Lehrsatz in Erinnerung:
Jetzt heben wir die von
unabhängigen Teile herraus und schauen uns die Laufrichtung der Exponenten an:
![]()
![]()
Das passt ja schon recht schön zum de:Binomischer Lehrsatz, wobei hier
entspricht. Daher brauchen wir einen Binomialkoeffizienten der Form
, wobei
von
laufen soll. Ein solches
haben wir schon, nämlich
, daher wollen wir den Binomialkoeffizienten
.
So jetzt müssen noch
und
identifiziert werden.
Jetzt noch den forderen Bruch umformen:
Jetzt sieht man schön das
![]()
Beispiel 31
Dichte einer gleichverteilten Zufallsvariable ist mit
gegeben, daher
und daher
und daher
Allgemein gilt![]()
Die gemeinsame Dichte ist
Frage: Ich hätte mir eigentlicherwartet, da ja
ist und ich für
mal ungeniert
eingesetzt hätte.
Beispiel 32
Folgendes
ist zu zeigen.
Vorerst einmal folgendes![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Aufgrund der letzten Formel von oben
![]()
![]()
Satz der totallen Wahrscheinlichkeit und somit
![]()
wobei
die Anzahl der ausgezeichneten Elemente
die Größe der Stichprobe und
Anzahl der Möglichkeiten
wobei
die Gesamtanzahl
und
die Anzahl der schwarzen Elemente in der Stichprobe
die Anzahl der weißen Elemente in der Stichprobe
die Anzahl der roten Elemente in der Stichprobe
und
und heisst Vandermonde Summation
ist die Wahrscheinlichkeit eine Kugel mit Farbe
zu ziehen.
ist Anzahl der Kugeln mit Farbe
Elementen pro Gruppe.
Bevor wir weiter tun, rufen wir uns den
Jetzt heben wir die von
Das passt ja schon recht schön zum
entspricht.
Daher brauchen wir einen Binomialkoeffizienten der Form
, wobei
von
laufen soll.
Ein solches
, daher wollen wir den Binomialkoeffizienten
.
So jetzt müssen noch
und
identifiziert werden.
Jetzt noch den forderen Bruch umformen:
Jetzt sieht man schön das
erwartet, da ja
ist und
ich für
eingesetzt hätte.
Aufgrund der letzten Formel von oben
Satz der totallen Wahrscheinlichkeit
und somit
