Wahrscheinlichkeitsrechnung 2 - Zettel 2
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Angabe: media:WR2_Zettel2.pdf
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Momente
Beispiel 11
Es sei
eine Zufallsvariable mit Dichte
, sodaß
.
Zeigen Sie, daß die Funktion
ihr Minimum bei
annimmt.
(Hinweis: Differenzieren)
Obiges darf man Aufgrund der linearität des Erwartungswertes. Weiters gilt
.
Jetzt differenzieren wir nach
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Beispiel 12
Es sei X eine nichtnegative Zufallsvariable mit Verteilungsfunktion
und Dichte
. Zeigen Sie, daß
ist. (Hinweis: Partiell Integrieren.)
Die Angabe ein wenig anders angeschrieben:Jetzt wird partiell Integriert
Jetzt bleibt nur noch zu zeigen das der erste Teil wirklich 0 ist.
Wobei wir folgendes jetzt mal glauben (es gibt da noch an längeren Beweis...)
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Momenterzeugende Funktion
Für eine reellwertige Zufallsvariable X heisst die Funktion
die momenterzeugende Funktion der Zufallsvariable
. Gehorcht
einer bestimmten Verteilung
(z.b. Gleichverteilung auf
) so heisst
auch die
momenterzeugende Funktion der Verteilung von
(z.B. der Gleichverteilung auf
).
Beispiel 13(a) - Gleichverteilung
Berechnen Sie die momentenerzeugenden Funktion für die Gleichverteilung auf
.
Vorgehensweise: Einsetzen der Dichte in.
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Beispiel 13 (b) - Normalverteilung
Berechnen Sie die momentenerzeugenden Funktion für die Normalverteilung mit Erwartungswert 0 und Varianz
.
Einsetzen in
![]()
Jetzt wird
auf ein volles Quadrat erweitert:
Setzt man nun ein und hebt heraus
Der letzte Ausdruck entsprichte der Dichte Funktion einer Normalverteilung. Daher ergibt sich
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Beispiel 13 (c) - Binomialverteilung
Berechnen Sie die momentenerzeugenden Funktion für die Binomialverteilung mit Parametern
und
Die Wahrscheinlichkeitsfunktion der Binomial-Verteilung ist![]()
oder kurz
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Beispiel 13 (d) - Binomialverteilung
Berechnen Sie die momentenerzeugenden Funktion für die Binomialverteilung mit Parametern
und
![]()
Man denke sich das ganze für
und sieht, dass das schöne Binomialkoeffizienten ergibt und daher
Man kann die Binomialverteilung auch als Summe von n unabhänigen Bernoulli-Verteilungen B(1,p) sehen.
Beispiel 14
Sei
eine Zufallsvariable mit momenterzeugender Funktion
.
Zeigen Sie, daß für
das k-te Moment von
,
durch
gegeben ist. Dabei bezeichnet
die k-te Ableitung von
an der Stelle
.
![]()
Das ganze
-mal abgeleitet ergibt
Jetzt noch einsetzen
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Beispiel 15
Berechnen Sie die momenterzeugende Funktion
für die
Beispiel 15a - Geometrische Verteilung
Die de:Geometrische_Verteilung ist durch
für
gegeben.
![]()
mit
zusammenfassen geht, weil
Den letzten Schritt kann man aufgrund von
machen.
Alternativ ist die de:Geometrische_Verteilung ist durch
für
gegeben.
Jetzt wird in der Summe
ersetzt und zusammengefasst
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Beispiel 15b - Negative Binomialverteilung
Die de:Negative Binomialverteilung besitzt die Wahrscheinlichkeitsfunktion
für
bzw.
für
Um die momentenerzeugende Funktion zu berechnen benötigt man(siehe Wahrscheinlichkeitsrechnung 2 Midterm Vorbereitung)
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Und weil mich das alles >2h gekostet hat, hier auch der Erwartungswert![]()
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Beispiel 15c - Poisson Verteilung
Die de:Poisson-Verteilung ist durch
gegeben.
Wichtig ist die Exponentialreihe zu kennen:.
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Obiges darf man Aufgrund der linearität des Erwartungswertes. Weiters gilt
.
Jetzt differenzieren wir nach
Jetzt wird partiell Integriert
Jetzt bleibt nur noch zu zeigen das der erste Teil wirklich 0 ist.
Wobei wir folgendes jetzt mal glauben (es gibt da noch an längeren Beweis...)
.
Einsetzen in
Jetzt wird
auf ein volles Quadrat erweitert:
Setzt man nun ein und hebt heraus
Der letzte Ausdruck entsprichte der Dichte Funktion einer Normalverteilung. Daher ergibt sich
oder kurz
Man denke sich das ganze für
und sieht, dass das schöne Binomialkoeffizienten ergibt und daher
Man kann die Binomialverteilung auch als Summe von n unabhänigen Bernoulli-Verteilungen B(1,p) sehen.
Das ganze
-mal abgeleitet ergibt
Jetzt noch einsetzen
mit
zusammenfassen geht, weil
Den letzten Schritt kann man aufgrund von
machen.
Jetzt wird in der Summe
ersetzt und zusammengefasst
(siehe
.
